My Storys :D
Some Hell To Play - A Dangerous Game
~ Prolog ~
~ This One Night...~
Regen, Regen, und – richtig – noch mehr Regen. Dünne, lange Bindfäden waren vor ein paar Minuten dicken, schweren Regentropfen gewichen. Diese trommelten nun laut auf die Dächer und Straßen Londons.
»Eine Schande. Mit dieser Stadt geht es den Bach runter. «, murmelte eine einzelne, schwarze Gestalt, die auf einem Dach verblieben war. Damit hatte sie Recht: London wurde von einer schwarzen Welle erfasst, und niemand merkte es. Dem Unbekannten konnte es nur Recht sein, er wohnte ja nicht hier. Im Allgemeinen kam das Ganze eher zu seinem Vorteil:
Erstens er war der Typ, der sich nicht um jemanden sorgte, sondern eher schadenfroh grinste.
Zweitens er war nicht unbedingt der Typ, der etwas dagegen hatte, wenn eine Stadt den Dach runterging, weil er nicht wirklich-
Was zur Hölle…? Da liefen doch tatsächlich ein paar Kinder durch die Gegend, trotz der Ausgangssperre ab neunzehn Uhr.
Wie dumm. Jetzt haben sie ein Problem: Mich. [Als sadistischer Betrachter freut man sich auf das Massaker, das nun folgen würde. Leider nur würde.] Gesagt, getan, ein Mann, ein Wort. So sprang besagte Gestalt mit wehendem Umhang [Nicht wirklich Gangstahaft] von ihrem Beobachtungspunkt auf die Straße. Sein Plan war diese Kinder zu verfolgen und dann… ihr werdet es früh genug erfahren.
Wo sind diese Rotzlöffel hin…? Ah… Rechte Ecke. So bog er um die rechte Ecke, am Ende dieser Straße. Schon voller Vorfreude – endlich – mal wieder ein Massaker zu veranstalten nahm er die Kurve enger als er gemusst hätte und… stieß mit einem der besagten Rotzlöffel zusammen.
»Ach verdammt! Heut‘ ist nicht mein Tag! «, maulte der, mit dem unsere zwielichtige Gestalt zusammengestoßen war.
»Willkommen in meinem Leben! «, murmelte der dunkel Gekleidete. Schwerfällig stand dieser auf, wollte weiter gehen und diese Rumtreiber suchen. Was er aber sah, war ganz und gar nicht nach seinem Geschmack. Blutig geschlagen lagen sie da, die Gesuchten. [Jetzt ratet wer der Übeltäter ist.] Ein Knurren floh durch die Kehle des Dunklen.
»Alles für umsonst… «
»Was denn? Falls du die Typen ‘ne Lektion erteilen wolltest, bist du zu spät dran, Kumpel. «
»Hm? « Erst nun geriet der Typ, den er angerannte hatte in sein Betrachtungsfeld. Er war jung, vielleicht vierzehn.
The White Dragon [Klassische Fantasy]
~ Prolog ~
~ Chilhood-End? ~
Feuer. Feuer! Überall Feuer. Gierig leckten die rot-orangen Flammen über die Dächer der Häusern. Niemand versuchte dieses Höllenfeuer aufzuhalten, gar zu löschen. Nein, das konnten sie nicht. Die Straßenrände - und natürlich die Straße selbst - waren mit Leichen gesäumt. Blut floss in kleinen Rinsalen über den Boden. Das Wasser des Flusses hatte sich dadurch schon rot gefärbt. Schon lange zischten keine silbrig-blitzende Klingen mehr durch die Luft, keine Pferde preschten durch die Straßen, keine Reiter gröllten. Stattdessen liesen sie ihre schwarzen Umhänge im Wind wehen und betrachteten ihr »Kunstwerk «. Dicke Rauchschwaden stiegen zum Himmel empor und liesen den Himmel hinter Rauch und Asche verdeckten, als wollten sie die Menschen unter ihnen in eine andere Welt entführen. Das Atmen fiel sichtlich schwer, auch wenn die Brandstifter dies gewöhnt waren.
»Seht nur! Der König wird sich freuen: Ein Dorf weniger, das wir erobern müssen! «, rief der Hauptmann über das Krachen einfallender Balken und Häuser hinweg.
»Wie Recht sie haben, Hauptmann! « Gröllendes Gelächter brach unter den Soldaten in schwarzer Rüstung auf den schwarzen Pferden aus. Hinter ihnen knarzte es leise, wie als wenn man Scheite in einem Kamin verbrannte.
»Mutter! Vater! « Abrupt lies sie eine klägliche Stimme verstummen.
»Wer ist da? «, donnerte ein Reiter. Wie zur Antwort trat diee kleine, schmächtige Gestalt eines dreijährigen Kindes auf die Straße.
»Was willst du? « Keine Antwort. Der Junge hatte eigenartige Augen, milchig-blau in der Farbe, nicht das jemand darauf geachtet hätte.
»Bist du taub? Was willst du? « Stille. »Tötet ihn! « Gesagt, getan. Männer mit Lanzen, Speeren oder Hellenbarden stürmten vor, um gleich wieder stehen zu bleiben. Ein Stimmengewirr hatte sich erhoben. Schreien, Kreischen, Flüstern, Reden, Murren, Maulen, Schimpfen und Schnattern erfüllte die Luft. Ob man mir als Zeitzeuge glaubt oder nicht, diese Stimmen waren lauter als das Feuer. Nach ein paar Minuten verstummen diese plötzlich wieder. Fälschlicherweise dachten die »Schwarzen «, es wäre alles in Ordnung, aber nur fälschlicherweise. Denn jetzt erhoben die Stimmen sich gemeinsam.
»Mörder! Brandschatzer! «, kreischten sie schrill. Man konnte förmlich sehen, wie sich das kurzwährende Glück in den Gesichtern der Krieger in angstvolle Fratzen verzehrten. Panisch ergriffen sie die Flucht. In der Zwischenzeit hatten sich ein schwarzer Kreis um den so unscheinbaren Jungen gebildet, es schien als schnitte er in die Erde.
»Rückzug! Rückzug! «, brüllte der Hauptmann, als er sich wieder gefangen hatte - was schon längst überflüssig war. Die Pferde wiehrten, während sie zzur Höchstleistung angetrieben wurden. Ein Schrei veranlasste den letzen Mann, zurück zuschauen. Da stand es, das Kind, um es herum war ein schwarzes Flammenmeer. Sie drohten ihn zu verschlingen.

